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Fakten und Wissenswertes zum bairischen Dialekt

Viele lieben sie, viele können sie nicht leiden: Dialekte

Gerade zur Wiesnzeit ist es wichtig, sich ein wenig mit der bairischen Sprache auseinanderzusetzen.
Zuerst ist es von Vorteil, sich mit der ungewöhnlichen Schreibweise „bairisch“ anzufreunden, die aus der Sprachwissenschaft stammt.
Im Unterschied dazu bezeichnet das Wort „bayerisch“ keine Sprachdialekte, sondern bezieht sich ausschließlich auf ein politisches Territorium. Bairisch wird nicht nur in Bayern gesprochen, sondern auch in Österreich, in der Schweiz und sogar in Teilen Italiens.

Auch wenn der bairische Dialekt nicht mehr sehr präsent in München ist, will man sich natürlich nicht während des Oktoberfestes als unwissender Gast blamieren. Deswegen haben wir einige wichtige, aber auch lustige bairische Redewendungen und Phrasen übersetzt, damit einem Ausflug nach München nichts mehr im Wege steht.
Viel Spaß beim Lernen der bairischen Übersetzungen!

Zur Begrüßung und Verabschiedung:

„Griaß Good“ Das heißt „Grüß Gott“ und ist die klassische Grußformel. Sie prägt auch heute noch den alltäglichen Sprachgebrauch in München.

„Servas“ oder „Servus“ Das bedeutet „Hallo“ und „Tschüss“ gleichermaßen.
Wichtig! Hier gilt es unbedingt zu beachten, dass man genau auf seinen Tonfall und Mimik achtet. Schnell kann es passieren, dass bei falscher Tonwahl eine falsche Message übertragen wird.
Es kann beispielsweise auch als „Hau bloß ab“ verstanden werden.

Fortgeschrittene können auch das Wort „Pfiate“ oder „Pfiadi“ verwenden, damit verabschiedet man Menschen, mit denen man „per Du“ ist.

„Und, ois klar?“. Das bedeutet so viel wie: „Guten Tag, wie geht es Ihnen?“ Wenn Sie von einem alten Bayer nach Ihrem Wohlbefinden gefragt werden, dann ist das schon ein gutes Zeichen. Er findet Sie grundsätzlich sympathisch und ist bereit, mit Ihnen an einem Tisch zu sitzen und gemeinsam mit einer frischen Maß Bier anzustoßen.

„An schenan Doog no“ sagt man bei höflichen Verabschiedungen. Falls man einen Hut trägt, kann man sich gerne leicht an diesen fassen und zunicken. Übersetzt: „Einen schönen Tag noch!“.

Falls man etwas bestellen möchte:

„I hätt gern a Maß!“ – Die nette und freundliche Bedienung wird Ihnen gerne einen Liter Helles Bier an den Tisch bringen. Falls Sie nicht ganz so viel Durst haben, bestellen Sie einfach eine „Hoibe“, also eine „halbe Maß“.
Wichtig! Den Maß-Krug immer nur mit einer Hand halten.

„I hätt‘ gern an Schweinsbratn und zwoa Gnedl“. Der Schweinebraten mit zwei Knödel gilt als das bayerische Nationalgericht. Man erkennt jedes gute Gasthaus an seinem Schweinebraten.

„Wos hobt’s na heit ois Schmanggal?“ – „Was ist denn heute euer Tagesgericht?“
Obacht (Achtung)! Es gibt auch bayerische Spezialitäten, die man nicht sofort versteht. In dem Fall lieber einmal bei der Bedienung nachfragen, bevor man Innereien oder andere Spezialitäten vorgesetzt bekommt, die man vielleicht gar nicht mag.

„I hätt no gern wos Siaß‘“ heißt natürlich „Ich hätte gerne noch eine Nachspeise“.

Tipp: Unbedingt Bayerisch Creme und Kaiserschmarrn probieren!

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