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Vorerst keine Zäune für die Wiesn

Um den Massenandrang beim Oktoberfest an den Wochenenden abzufangen, wurde intensiv  über einen Zaun rund um die Theresienwiese diskutiert. Der Zaun ist vorerst vom Tisch. Der Wirtschaftsausschuss des Münchner Stadtrats lehnte dies heute auf seiner Sitzung vorerst ab.  Im Falle einer drohenden Überfüllung sollten die Zäune dann den westlichen Zugang begrenzen. Die Befürworter aus den Reihen von CSU und ÖDP konnten sich nicht gegen die Mehrheit des Wirtschaftsausschuss durchsetzen.

Zäune Auslöser für Massenpanik?

Das Konzept sei noch nie erprobt worden, so die Argumentation von SPD und anderen Parteimitgliedern. Man befürchtet das die Zäune zu einer Massenpanik führen und so zu einer lebensgefährlichen Falle für die Wiesn Besucher werden könnten. Der neue Chef des KVR, Kreisverwaltungsreferent Thomas Böhle (SPD), sprach sich in diesem Jahr noch für einen Verzicht der Zäune aus. Die Zaun-Befürworter argumentierten weiter, dass sich die mobilen Absperrungen doch bei Sportveranstaltungen bewährt hätten. Jedoch würden bei der Wiesn nicht nur Tausende hinein drängen sondern Tausende auch gleichzeitig wieder hinaus, erwiderten die Gegner der Zaunlösung.

An Spitzentagen, also an Wochenenden oder vor dem Feiertag (3. Oktober) besuchen bis 500.000 Gäste das Münchner Oktoberfest. Im Falle einer Massenpanik bestünde nicht ausreichen Platz zum Weglaufen. Um diesem Umstand entgegen zu wirken, sollen wie schon berichtet etwa 100 zusätzliche Sicherheitskräfte eingesetzt werden. Dadurch ließen sich zusätzliche Flucht- und Rettungswege für die Besucherströme frei halten. Hierfür stellt die Stadt 2,2 Millionen Euro bereit.

Oktoberfestzelte

Bildquelle: Wikipedia, Heribert Pohl „O’zapft is! Münchens 5 Jahreszeit hat begonnen

Sitzplätze in Zelten werden gedeckelt

Was ebenfalls mehrfach diskutiert wurde, soll nun Anwendung finden: In den Zelten sollen die Plätze begrenzt bzw. gedeckelt werden. Für jedes Zelt soll es einen separaten Reservierungseingang geben. Um dies besser kontrollieren zu können, soll ein technisches Personenzählsystem eingesetzt werden. Zu Erhöhung der Sicherheit werden in diesem Jahr häufigere Kontrollen von Taschen und Rucksäcken vorgenommen, war von Wiesn-Chef Josef Schmid zu erfahren.

Infos auf sozialen Medien?

Der Wiesnchef will zudem aktuelle Infos zum Überfüllungsstand in den sozialen Medien (Facebook, Twitter?) und durch Ansagen an den Nahverkehrs-Haltestellen  veröffentlichen.

 

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